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Welches Datenvolumen ist das richtige für mich?

Mit den heutigen Top-Smartphones kann man unterwegs eigentlich alles machen, was man zuhause am PC auch tun würde. Mails lesen und versenden, über verschiedene Messenger chatten und Bilder versenden, Facebook und andere soziale Netzwerke nutzen, nach dem besten Restaurant oder der nächsten Apotheke suchen, Musik hören und Videos anschauen, der Nutzung sind kaum Grenzen gesetzt.

Oder doch? Was ist passiert, wenn sich Facebook Mitte des Monats nur noch im Schneckentempo öffnet? Was ist passiert, wenn YouTube Videos nicht mehr laden oder die Fotos von der besten Freundin erst zuhause im WLAN-Netz heruntergeladen werden können? Ganz einfach, das Datenvolumen ist verbraucht. Der Mobilfunkanbieter hat die Geschwindigkeit gedrosselt, weil man mehr Megabytes verbraucht hat, als im Tarif enthalten sind. Welches Datenvolumen ist denn das richtige für mich und kann ich vor Tarifabschluss ausrechnen, wie viel ich überhaupt benötige?

Ja, man kann und es macht auch durchaus Sinn. Die Wahl des Datenvolumens hilft zu sparen, denn warum sollte man 1 GB bezahlen, wenn man monatlich nur 500 MB verbraucht? Und anders herum natürlich auch, denn wer 500 MB benötigt, aber nur 200 MB Inklusivvolumen in seinem Tarif enthalten hat, stößt schnell an seine Grenzen.

Das Datenvolumen verschiedener Anwendungen auf dem Smartphone

Eine Textnachricht über WhatsApp verbraucht sehr viel weniger Datenvolumen als ein YouTube Video, das man sich unterwegs anschaut. Doch wie viel Datenvolumen verbrauchen die Google Suche, E-Mails lesen und versenden, Skype oder die tolle Musik-Flatrate? Der Verbrauch der Megabytes ist von Anwendung zu Anwendung sehr unterschiedlich.

Musik hören über das Internet, zum Beispiel über Spotify, verbraucht bis zu 1 MB pro Minute. Auch Skype schlägt mit 1-3 MB /Minute ordentlich zu Buche. Fotos sind ebenfalls recht intensiv, je nach Auflösung der Bilder kommen pro Foto zwischen 2 und 5 Megabytes zustanden. E-Mails verschicken und empfangen verbraucht etwa 50 KB. Hängen der E-Mail Bilder oder andere Anhänge an, müssen diese dazu gerechnet werden. Die Nutzung von Messengern, wie etwa WhatsApp verbraucht pro Textnachricht 10 KB pro Nachricht. Aber auch hier muss man aufpassen. Schnell hat man ein oder zwei Fotos gesendet, das neue Lieblingsvideo oder sich fünf Minuten per Sprachnachricht unterhalten. Richtige Datenfresser sind Video-Live-Streams wie sie zum Beispiel von Vodafone oder Sky angeboten werden. Wer unterwegs über Vodafone oder Sky das Fußballspiel anschauen möchte, muss mehrere hundert Megabytes einkalkulieren. Das gilt auch für den Film, den man sich im Wartezimmer ansieht, um die Wartezeit zu überbrücken. Die Google Suche ist recht sparsam. Wer unterwegs nach seinem Lieblingsrestaurant googelt oder wissen möchte, wo sich die Sehenswürdigkeit befindet, muss dazu etwa 200 KB einkalkulieren.

Datenvolumen sparen – mit ein paar Tricks ganz einfach

Wenn man nun sein Nutzungsverhalten kennt, kann man sich recht einfach ausrechnen wie viel Datenvolumen der Mobilfunkvertrag beinhalten sollte. Die Wahl des Datenvolumens vereinfacht ein Online-Rechner. Hier gibt man einfach an, welche Dienste wie oft durchschnittlich genutzt werden und der Datenvolumen-Rechner errechnet automatisch die Mega- oder Gigabytes, die der Mobilfunktarif enthalten sollte. Zum Monatsende kann man sich mit ein paar Tricks behelfen, um das Datenvolumen zu schonen. Ist man ein echter Sparfuchs und wendet diese Tricks immer an, kann der Mobilfunktarif etwas günstiger ausfallen.

Die mobilen Websites verbrauchen deutlich weniger Megabytes als Websites in der klassischen Ansicht. Wird man also gefragt, ob man mit dem Smartphone in die mobile Ansicht wechseln möchte, lohnt sich ein Ja.

Mittlerweile ist an vielen öffentlichen Plätzen das WLAN-Netz kostenlos nutzbar. Auch hier kann sparen, wenn man statt der eigenen Mobilfunkdaten das WLAn-Netz nutzt.

Eine weitere Möglichkeit, Videos und Bilder werden erst heruntergeladen, wenn man wieder zuhause ist und sein eigenes WLAN nutzen kann. Das gilt auch für Spiele, die heruntergeladen werden sollen. Für diese sehr Daten intensiven Anwendungen im Download sollte man am besten das WLAN-Netz zuhause nutzen.

Für Bilder und Videos auf Webseiten kann man ebenfalls die Funktion nutzen, diese nicht zu laden und nur den Text anzeigen zu lassen.

Die meisten Smartphones bieten die Möglichkeit das verbrauchte Datenvolumen anzeigen zu lassen. So kann man zwischendurch immer mal nachgucken, wie viele Megabytes noch zur Verfügung stehen.

Ist das Datenvolumen verbraucht, kann man zwar weiterhin surfen, allerdings nur mit sehr begrenzter Geschwindigkeit. Die meisten Anbieter drosseln die Geschwindigkeit auf 64 Kbit/s, das reicht gerade mal an ISDN-Geschwindigkeit heran und lohnt kaum.

Die Wahl des Datenvolumens

Für Wenigsurfer, die nur hin und wieder WhatsApp nutzen, zwischendurch mal die Mails checken und ab und zu surfen, reichen 200 MB im Monat aus. Für alle Nutzer, die regelmäßig chatten, in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, die Google Suche nutzen und surfen, sollten es schon 500 MB im Monat sein. Für alle Vielnutzer, die alle Möglichkeiten unterwegs ausnutzen, empfehlen sich mindestens 1 GB, inklusive Sky to Go oder Vodafone Fußball sollten es schon 3 GB sein.

Einige Mobilfunkanbieter bieten die Möglichkeit Datenvolumen flexibel aufstocken zu können. Reichen die 500 MB Inklusivvolumen nicht, kann man für 4 Wochen weitere 500 MB dazu buchen, die dann berechnet werden. Zusätzliches Datenvolumen ist je nach Menge schon für 5 bis 10 Euro buchbar.

Zusätzliches Datenvolumen kann man auch für den Urlaub dazu buchen. Hier sollte man explizit schauen, ob der Mobilfunkanbieter das Roaming unterstützt und der eigene Tarif im Ausland nutzbar ist. Gegebenenfalls lohnt es sich für die Urlaubswochen das Datenvolumen aufzustocken. Hier empfiehlt sich ein Paket, das für vier Wochen gebucht wird und automatisch endet.